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BilderMachen In diesem Text soll etwas Grundlagenwissen über dem Umgang mit Bilddateien vermittelt werden. Das Logo für die CSOEntwurfLogos sind normalerweise Grafiken, keine Bilder. Das heisst, sie bestehen aus Linien und Flächen gleicher Farbe. Keine Farbverläufe, nur wenige Farben (1 oder 2 plus Hintergrund). Wichtig ist eine starke grafische Wirkung, die das Logo unverwechselbar und auf den ersten Blick erkennbar macht. Man denke an die Logos der Deutschen Bank, der Deutschen Bahn AG oder !MacDonald's. Das Logo muss auch bei sehr kleiner Wiedergabegröße bzw. geringer Auflösung noch erkennbar sein. Für die Webseite wird ein sogenanntes Favicon (fäf-aik'n) benötigt, dieses hat 16x16 Bildpunkte: Zeichnen mit einem GrafikprogrammWenn man ein Logo entwirft, sollte man daran denken, dass es in den verschiedensten Größen benötigt wird. Nicht nur für den Briefkopf und die Webseite sondern auch für Plakate, Handzettel und Autoaufkleber. Es ist darum zweckmäßig, den Entwurf gleich mit einem Grafikprogramm zu erstellen. Grafiken werden nicht als Bildpunkte, sondern in Form von Vektoren gespeichert ("zeichne Linie von hier nach dort"). Diese lassen sich beliebig vergrößern (notfalls auf mehrere Meter). Bei Bilddateien ist das nicht der Fall. Beim Vergrößern von Bilddateien gibt es zwei Verfahren:
Also besser mit Grafiken arbeiten. Man kann natürlich eine vorhandene Vorlage mit hoher Auflösung einscannen. Dann erhält man ein scharfes Bild, das auch bei großer Wiedergabe noch gut aussieht. Leider brauchen solche Scans enorm viel Platz. Man möchte sein Logo ja auch mal per E-Mail verschicken können. Von Hand zeichnen und dann ScannenWer das Logo von Hand zeichnen möchte, sollte es anschließend einscannen und vektorisieren, damit eine Grafik daraus entsteht. Beim Vektorisieren werden alle geraden und gekrümmten Ränder der Flächen des Logos in Vektoren umgewandelt. Es gibt Programme, die das Vektorisieren weitgehend automatisch durchführen (z.B. Corel Trace), man muss aber fast immer noch manuell nacharbeiten. ScannenDie Auflösung in dpi spielt für die Bildschirmdarstellung überhaupt keine Rolle, entscheidend ist nur die Pixelauflösung (Bildgröße). Man wählt die Auflösung also so hoch, dass mindestens die benötigte Pixelauflösung erzeugt wird. BildbearbeitungMit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man die Bildgröße verkleinern (aber nicht vergrößern!). Wenn die endgültige Bildgröße erreicht ist, sollte man das Bild nochmal nachschärfen. Zwischenspeichern immer in einem Format, das die Qualität nicht verschlechtert. Das JPG-Format komprimiert die Bilddatei, dabei geht etwas an Bildinformation verloren. Also nicht JPG speichern, wieder laden, bearbeiten, wieder speichern, usw. Dafür nimmt das TIFF- oder das BMP-Format. Erst am Ende, wenn das Bild fertig ist, wird es im JPG-Format gespeichert. Die Größe in Pixeln (Absolute Auflösung)Je mehr Pixel ein Bild hat, desto größer kann es dargestellt werden. Der Bildschirm ist meist auf eine Breite von 1024 Pixeln und eine Höhe von 768 Pixeln eingestellt. Bilder, die im Wiki dargestellt werden sollen, sollten nicht breiter als ca. 600 Pixel sein. Es gibt immer noch Leute, die mit einer Bildschirmauflösung von 800 x 600 Pixeln arbeiten. Bei dieser Auflösung dürfen die Bilder maximal die genannte Auflösung haben, damit sie noch dargestellt werden können. Die Auflösung in dpi (Relative Auflösung)dpi heißt "dots per inch", oder auf deutsch "Bildpunkte pro Zoll". Wenn Sie einer Druckerei eine Bilddatei liefern (Logo, Autoaufkleber, Plakat usw.), dann wird oft eine "300 dpi-Datei" verlangt. Damit ist gemeint, dass die Datei soviele Pixel aufweisen muss, dass es bei 300 dpi Auflösung für die vorgesehene Druckgröße reicht. Beispiel: Din-A4-Seite = 210 mm Breite. Abzüglich Seitenrand 180mm Breite. 180mm / 25,4mm = 7,08Zoll. 7,08inch * 300dpi = 2126dots (inch =Zoll, dots = Pixel = Bildpunkte). Die Bilddatei muss also mindestens ca. 2100 Pixel Breite aufweisen, damit sie in einer Druckerei auf 180mm Breite in guter Qualität gedruckt werden kann. Daran sieht man, dass selbst ein Bild, dass den ganzen Bildschirm füllt (1024 Pixel Breite) nur für die halbe Breite einer A4-Seite ausreicht. Was auf dem Bildschirm sehr gut aussieht, ist für den Druck noch lange nicht ausreichend. Dateiformate von Bildern im Internet
Andere Dateiformate wie BMP oder TIFF sind zwar weit verbreitet, können aber von den meisten Browsern nicht dargestellt werden. Solche Dateien kann man als Datei zum Download anbieten, aber man kann sie normalerweise nicht darstellen. UrheberrechtDas Urheberrecht ist immer dann zu beachten, wenn fremdes Material verwendet werden soll. Schlagwörter
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