elkato Zugangskontrolle

elkato ist ein Projekt der Vaterstettener Auto-Teiler. Natürlich gibt es sowas auch fertig zu kaufen. Die bisher angebotenen Lösungen sind jedoch für kleine CSOs zu teuer.

Die Zugangskontrolle ist als Prototyp bereits seit ein paar Jahren im Einsatz und funktioniert ohne Probleme. Es fehlt noch das elektronische Fahrtenbuch.

Übersicht

Aufbau

Die Zugangskontrolle besteht aus einem ins Fahrzeug eingebauten Tresor für den Zündschlüssel, und einer Elektronik, die hinter der Windschutzscheibe installiert wird.

Transponderkarte

Die Carsharing-Teilnehmer erhalten je eine Transponder-Karte in der Größe einer Kreditkarte. Um das Fahrzeug zu öffnen, hält der Teilnehmer seine Transponderkarte über der Elektronik an die Windschutzscheibe.

Über die eingebaute Leseantenne liest die Elektronik die Seriennummer der Transponderkarte und vergleicht sie mit einer internen Liste. Wenn die Transponderkarte berechtigt ist, öffnet die Elektronik per Zentralverriegelung der Fahrzeug.

Beginn der Fahrt, Schlüsseltresor

Im Inneren des Fahrzeugs ist ein Schlüsseltresor mit einem Zahlenschloss angebracht. Um den Tresor zu öffnen, muss der Teilnehmer seinen vierstelligen PIN-Code eingeben. Daraufhin lässt sich der Tresor öffnen und der Teilnehmer kann den Schlüssel entnehmen und den Tresor wieder schließen.

Ende der Fahrt

Nach der Fahrt öffnet der Teilnehmer mit seinem PIN-Code den Tresor, legt den Zündschlüssel zurück und schließt den Tresor wieder. Dann verlässt er das Fahrzeug, schließt alle Türen und verriegelt mit der Transponderkarte wieder das Fahrzeug.

Sicherheit

Sicherheit gegen Verlust oder Diebstahl

Wer die Karte findet, kann damit das Auto öffnen. Um aber an den Zündschlüssel heranzukommen, wird der PIN-Code benötigt. Wie bei EC-Karten darf natürlich der PIN-Code nicht auf den Karten notiert werden.

Sicherheit gegen Aufbruch

Der Tresor setzt auch gewaltsamen Aufbruchversuchen genügend Widerstand entgegen. Natürlich kann man mit genügend schwerem Werkzeug und genügend Zeit jeden Tresor aufbrechen. Die Frage ist nur, ob sich das jemand antun will. Das Risiko, entdeckt zu werden, ist doch beträchtlich. Entscheidend ist letztlich, ob die Versicherung den Diebstahl ersetzt.

Eindeutige Zuordnung

Jeder Teilnehmer erhält eine Transponderkarte mit einer anderen, weltweit nur einmal vorhandenen Nummer. Die Elektronik hat eine Liste der zugelassenen Transponderkarten gespeichert.

Sicherung gegen Missbrauch

Sowie eine Transponderkarte als gestohlen oder verloren gemeldet wird, kann der Vorstand an den Fahrzeugen diese Karte sperren, sodass die Elektronik darauf nicht mehr reagiert. Die Transponderkarten lassen sich auch nicht kopieren, auch die Nachbestellung einer Transponderkarte mit einer bestimmten Nummer ist nicht möglich.

Elektronisches Fahrtenbuch

Zusätzlich zu der Tresorsteuerung soll noch ein automatisches Fahrtenbuch eingebaut werden. Der Teilnehmer ist anhand der Transponderkarte eindeutig identifiziert. Die Fahrtstrecke wird durch Zählen der Tachoimpulse gemessen. Uhrzeit und Datum erhält der Mikroprozessor von einer Funkuhr.

Datenaustausch

Es ist nicht etwa nötig, mit einem Laptop zu den Autos zu fahren, der Datenaustausch erfolgt über eine Flash-Speicherkarte. Damit wird die aktuelle Nutzerliste (samt PIN-Codes) in die Steuerung übertragen und die Fahrtdaten sowie eine Protokolldatei werden in die Flashkarte geschrieben. Die Daten auf der Flashkarte sind natürlich verschlüsselt, sodass auch bei Verlust der Karte der Datenschutz gewährleistet bleibt.

Komfort

Die Transponderkarte kann in der Geldbörse verbleiben, muss also nicht entnommen werden. Man kann die ganze Geldbörse an die Antennenbox halten. Ein rotes und ein grünes Lichtsignal aus der Antennenbox geben Rückmeldung, ob die Steuerung via Zentralverriegelung das Fahrzeug geöffnet oder geschlossen hat. Es wird immer abwechselnd aufgesperrt oder abgeschlossen.


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